Grundlagen

Grundkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Markt, bei dem die Nachfrage größer ist als das Angebot, wird als Verkäufermarkt bezeichnet. Ein Markt, bei dem das Angebot größer ist als die Nachfrage, wird als Käufermarkt bezeichnet.

Beim Marketing unterscheidet man zwei Arten: Push-Marketing und Pull-Marketing . Push-Marketing folgt dem herkömmlichen Ablauf: Produkt zum Kunden (Produkt erzeugen Produkt verkaufen). Pull-Marketing folgt dem wertschaffenden Ablauf: Kunde zum Produkt (WertbestimmungWerterstellungWertvermittlungWertübertragung)
Bedürfnisse, Wünsche und NachfrageProdukteNutzen, Kosten und ZufriedenstellungAustauschprozesse und TransaktionenBeziehungen und NetzwerkeMärkteMarketer und Interessent
Bedürfnisse, Wünsche und Nachfrage: (Maslow) Wünsche und Nachfrage werden vom Marketing beeinflusst.

Produkte decken Nachfrage und befriedigen Bedürfnisse und Wünsche.

Nutzen, Kosten und Zufriedenstellung folgen einem Auswahlprozess des Konsumenten, welcher aus drei Schritten besteht:

  1. Auswahlmenge
  2. Bedürfnismenge
  3. Nutzen (Nutzen in Relation zu den Kosten muss optimal sein; Nutzenwert > Kosten)

Austauschprozesse und Transaktionen:

Bei einem Austausch (Prozess der Wertvermehrung) müssen sich die Interessen beider Parteien ausreichend überschneiden und eine Eignung über Austauschbedingungen muss getroffen werden; beide Parteien profitieren

Eine Transaktion ist ein Prozess, bei dem beide Parteien auf eine Einigung zubewegen. Das Transaktionsmarketing wird auch als Beziehungsmarketing bezeichnet. Eine gute Beziehung zwischen Kunde und Lieferant spiegelt sich im Vertrauen wieder, welches Transaktionskosten sinkt und den Zeitaufwand reduziert.

Märkte:

Generell kann der Markt als Ort des Austausches definiert werden. In der  Volkswirtschaft wird er als Summe der Käufer und Verkäufer für eine bestimme Produktkategorie definiert . Es gibts verschiedene Märkte für bestimmte Bedürfnisse (z.B Diät) , Produkte (z.B. Mineralwasser) und Altersgruppen (z.B. Senioren).

Marketer und Interessent

Market-ing ist die Aktivität der Marktteilnehmer mit dem Ziel, Tauschvorgänge zur Zufriedenheit aller zu realisieren. Es gibt hierbei eine Anbieterseite „Marketer“ (kann Käufer und Verkäufer sein) und eine Nachfragerseite „Interessent“ (kann Käufer und Verkäufer sein).

Konzept der Unternehmenseinstellung zum Markt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Produktionskonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Kunde kauft, was da ist und was günstig ist"

Das Produktionskonzept kann in Verkäufermärkten wiedergefunden werden. Dies kann in innovativen Märkten mit hohen Produktionsstückkosten gefunden werden. Das Unternehmensziel ist hierbei, eine hohe (Fertigungs-)Effizient und eine gute (flächendeckende) Distribution.

Produktkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Wir machen die besten Produkte, der Kunde muss sie einfach kaufen"

Wir nehmen ann, dass der Kunde die hohe Qualität und Produktionsleistung zu schätzen weiß und bereit ist Geld dafür zu bezahlen. Das Unternehmensziel ist hierbei, die Herstellung qualitativ guter Produkte und die ständige Produktverbesserung.

Verkaufskonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Wir müssen dem Kunden schon sagen, dass und was er kaufen soll"

Das Problem bei diesem Konzept ist, dass der Verbraucher weder das Bedürfnis noch den Wunsch hat, das Produkt zu kaufen. Das Unternehmensziel ist, den Kunden zu manipulieren und aggressiv zu verkaufen, was hergestellt wird.

Marketingkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Wir bieten genau das an, was die Kunden wollen. Darum kaufen sie fast von selbst"

Das Unternehmensziel ist, alles über die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu erfahren, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und für ihn optimale Lösungen anzubieten.

Aufgaben des Marketingmanagements[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Marketingmanagement ist ein Prozess in einem dynamischen Umfeld mit Analyse, Strategie/Planung, und Realisierung. Es gibt verschiedene Faktoren, die einen Einfluss darauf nehmen. Dazu gehören z.B. das demografisch-ökonomische , technologisch-umweltpolitische , sozio-kulturelles ' sowie politisch-rechtliches Umfeld. Parteien, die dabei teilnehmen sind Konkurrenten, Lieferanten, Kooperationspartner und Interessengruppen. Marketingmanagement muss:

  • schnell reagieren können
  • flexibel auf Umfeldänderungen reagieren können
  • geplant und strukturiert ablaufen

Das Marketingmanagement muss systematisch vorgehen. Die Vorraussetzung ist hierbei das Wissen um Kundenwert und Kundenbeziehungen. Die strategische Planung muss marktorientiert sein. Das heißt, dass Marktchancen bekannt sein müssen, Marktangebote dem Kunden Nutzen bieten müssen, Kundengruppen festgelegt werden müssen, Produkte und Preise marktgerecht sein müssen, die Kommunikation zielführend sein muss und die Ware zu dem Kunden gelangen kann. Neben der Marktorientierung, muss auch die Nachhaltigkeit der strategischen Planung gewährleistet werden. Die Realisierung muss generell schnell und professionell erfolgen.